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GLEICHE HÖHE MAGAZIN
Das war auch so eine Schnapsidee - Kreisliga C - tiefer geht´s nicht. Oder doch? Freizeitkicker, Thekenmannschaften, Hobbyfußballer. Viele von ihnen treffen sich mehr oder minder regelmäßig auf abgegrasten Äckern, um den Freuden
des Ballsports zu frönen. Als Hobby, ohne Ambitionen - mit Ausnahme von Spaß …
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Das war auch so eine Schnapsidee Kreisliga C - tiefer geht´s nicht. Oder doch? Freizeitkicker, Thekenmannschaften, Hobbyfußballer. Viele von ihnen treffen sich mehr oder minder regelmäßig auf abgegrasten Äckern, um den Freuden
des Ballsports zu frönen. Als Hobby, ohne Ambitionen - mit Ausnahme von Spaß. Udo und seine Freunde waren genau solche Kicker. In relativ unregelmäßigen Abständen trafen sie sich, um gegen den Ball zu treten. Und sie waren nicht schlecht in dem, was sie taten. Niemals jedoch kamen sie auf die Idee, sich dem Diktat eines Vereins zu unterwerfen, um ihr Können mit den „echten“ Mannschaften aus der Umgebung zu messen. Niemals, bis zu diesem Tag in der „Alten Post“. Zunächst war es nur eine Bierlaune, dann
die echte Idee: „Wir gründen einen eigenen Verein!“. Ganz ohne den üblichen Mief der Dorfclubs sollte er auskommen. Und ohne Training natürlich. Dass das alles einfacher gedacht als realisiert war, wurde den Jungs schnell klar. Und doch ging kurze Zeit später das hoffnungsvolle Projekt „FC Rheinbach 3“ an den Start. In den Niederungen der rheinischen Kreisliga begann, was keiner je zu träumen gewagt hatte. Die Freunde, fast alles Zivis oder angehende Studenten, mischten die lokale Fußballlandschaft auf. Zunächst mit begrenztem Erfolg, aber die Reise hatte begonnen. Udo Lindenlaub beschreibt die Geschichte seiner Jugend. „Alles ist wahr, was drinsteht.“, sagt der Autor. Und man nimmt es ihm ab. Dieser Roman strotzt nur so vor Begeisterung. Begeisterung für den Sport, aber mindestens genauso für die Freundschaft. Der Autor versteht es, den Leser mit auf eine wunderbare Zeitreise durch die - an Weltereignissen wahrlich nicht armen - 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu nehmen. Der Leser erfährt, warum sich weder das Internet („Da nennt man das alles ganz groß Kommunikationszeitalter und was passiert? Alle hängen nur noch vor dem Rechner und glotzen auf den Bildschirm.“), noch Berti Vogts („Das können die doch nicht ernsthaft machen.“) jemals durchsetzen werden. Ruhmreiche Erfindungen wie das Golden Goal („Herrje, das war auch so eine Schnapsidee.“) oder die Kuhseuche BSE („Nur weil in England ein paar Kühe umfallen, heißt das noch lange nicht, dass du BSE hast.“) bleiben ebenfalls nicht außen vor. „Von Asche zu Asche“ macht Spaß. Der Leser bekommt auf rund 250 Seiten die geballte Ladung Kreisliga mit all ihren Tücken: Ascheplätze, Bestechungsversuche, geltungssüchtige Vereinsfunktionäre, mit einem Wort „das wahre Leben“. Gleichzeitig beschreibt es die Leidenschaft junger Menschen, die ihren Traum leben. Romantisch, nicht nur für Fußballer.
> Sebastian Derix - www.gleichehoehe-magazin.de Ausgabe #31
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AUSWÄRTSSIEG!
Nebenbei erlebt man die Jahre von 92 bis 98 mit, zwei Europa-, zwei Weltmeisterschaften, die Erfindung der Geldautomaten und des Mobiltelefons, den Schrecken „BSE“, die ersten Anfänge des Internet. Man ist mit dabei, wenn phantastische Tore fallen, unmoralische Angebote gemacht werden, Rote Karten gezückt werden …
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Im Sommer 1992 beschließen ein paar Freunde, die in ihrer Freizeit gerne kicken, im Ligabetrieb mitzumischen, einfach so, ohne Training, ohne Stress. Bei ein paar Bier reift der Plan, einen eigenen Verein zu gründen - und ein großartiges Abenteuer nimmt seinen Lauf. Es beginnt schon damit, dass das mit der Vereinsgründung nicht hinhaut - in Rheinbach bei Bonn gibt schon zwei Vereine und nur zwei für den Ligabetrieb zugelassene Fußballplätze, und so ergeht es den Anfang 20jährigen wie einst den Schalkern: Um wirklich in einer Liga starten zu dürfen, müssen sie sich einem bereits bestehenden Verein angliedern. Das geschieht dann auch, man darf geschlossen als Gruppe als Dritte Mannschaft beginnen und taumelt in der untersten Kreisklasse von einer Überraschung zur nächsten (Spielerpässe? Man muss einen Linienrichter stellen? Schienbeinschoner sind Pflicht? Wer konnte das ahnen?), allerdings auch von einer Niederlage zur nächsten. Trotzdem bleibt die Clique sich treu, hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, braucht und will keinen Trainer, kein Training, bekommt immer irgendwie die Mindestanzahl von Spielern zusammen und nach und nach stellt sich tatsächlich Erfolg ein. Enormer Erfolg sogar, der schließlich auch Widerstände auf den Plan ruft. Nebenbei erlebt man die Jahre von 92 bis 98 mit, zwei Europa-, zwei Weltmeisterschaften, die Erfindung der Geldautomaten und des Mobiltelefons, den Schrecken „BSE“, die ersten Anfänge des Internet. Man ist mit dabei, wenn phantastische Tore fallen, unmoralische Angebote gemacht werden, Rote Karten gezückt werden, um nie für mögliche Aufstiege gerungen wird, und halbblinde Schiedsrichter Spiele entscheiden. Zusammen mit den Freunden durchlebt man Prüfungssituationen an der Uni, verbringt Nächte eingesperrt in Kneipen oder ergattert „heilige Trikots“ im Urlaub in Portugal. Und all das ist spannend. Es ist eine wahre Geschichte, die einer der Protagonisten da selbst erzählt. Eine von Freundschaft, von Jugend, von Freiheit und vom Fußball. Eine Geschichte die echt ist und einen mitreißt, weil sie einfach auch wunderbar erzählt wird. Man muss die Jungs einfach mögen, und auch die unvermeidlich vorkommenden „Bösen“ werden derart respektvoll, nachsichtig und mit einem Zwinkern im Auge beschrieben, dass man von vorne bis hinten Spaß hat beim Lesen. „Von Asche zu Asche“ ist eines der schönsten Fußballbücher, die ich kenne, und kann jedem empfohlen werden, der gerne liest oder der selbst die Fußballstiefel schnürt - man wird es nicht bereuen.
> Matthias Berghöfer - auswaertssieg.schalkewelt.info
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FUSSBALL HAMBURG
Mit viel Wortwitz und einer gesunden Portion Humor wird der Kreisliga-Alltag bis ins Detail seziert. Es geht um Bestechung, verpasste Aufstiege, gefälschte Pässe, geteilte Freude und geteiltes Leid …
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Das Buch "Von Asche zu Asche von Autor Udo Lindenlaub handelt von einer Handvoll befreundeter Fußballverrückter, deren Traum es ist, mit einem eigenen Verein in der Bonner Fußballszene für Furore zu sorgen. Diese fixe Idee, aus einer Bierlaune heraus entstanden, wird letztendlich in die Tat umgesetzt.
Mit viel Wortwitz und einer gesunden Portion Humor wird der Kreisliga-Alltag bis ins Detail seziert. Es geht um Bestechung, verpasste Aufstiege, gefälschte Pässe, geteilte Freude und geteiltes Leid - jeder, der schon einmal in Kreisligagefilden gegen die Kugel getreten hat, wird sich in dieser unterhaltsamen Lektüre selbst wiedererkennen.
Der Roman steckt voller Anekdoten, die sich ortsunabhängig auf alle Fußballfreunde adaptieren lassen. Fernab vom kommerziellen Fußballgeschäft, auf hoppeligen Grandplätzen wird ein Loblied auf den "echten" hingebungsvollen und leidenschaftlichen Fußball gesungen.
256 Seiten Fußballbuch, die die Atmosphäre Amatuerfußball perfekt verdeutlichen.
> Frederik Büll - Fußball Hamburg
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REVIER-SPORT
Lindenlaub ist eine kurzweilige wie authentische Dokumentation über den wilden Fußball in der Kreisliga gelungen. Wie in TimParks‘ großartigem Fußballroman „Eine Saison mit Verona“ fiebert man als Leser …
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RS-BUCH-TIPP: Wilde Studententruppe mischt die Kreisliga auf „Von Asche zu Asche“
Udo, Elwain, Pocke, Janni, Sparki und Eisen-Reini sind alte Kumpel, leben in der Kleinstadt Rheinbach bei Bonn und geben sich dem Müßiggang hin. Was sie neben regelmäßigen Besuchen in ihrer Stammkneipe vereint, ist die Leidenschaft für den Fußball. Sie kicken am Wochenende zwanglos gegen Gleichgesinnte, ehe sie auf die Idee kommen, einen eigenen Verein gründen zu wollen. Ein Besuch beim zuständigen Amt zieht den naiven Studenten diesen Zahn, daher beschließen sie, sich dem FC Rheinbach als dritte Mannschaft anzuschließen. Vom Rest des Biedermann-Klubs werden sie argwöhnisch beäugt, denn die Truppe hat keinen Trainer, trainiert nicht und trifft sich lediglich am Sonntag zum Pöhlen. Um so erstaunlicher, dass der chaotische Haufen nach einem bitteren Lehrjahr in der untersten Spielklasse langsam erfolgreicher wird, zwei Aufstiege hintereinander schafft und plötzlich die erste Mannschaft hinter sich lässt. Lindenlaub ist eine kurzweilige wie authentische Dokumentation über den wilden Fußball in der Kreisliga gelungen. Wie in TimParks‘ großartigem Fußballroman „Eine Saison mit Verona“ fiebert man als Leser dieses Buches unweigerlich mit diesen liebenswerten Chaoten mit. Dass sie sich am Ende unvermittelt vom Spielbetrieb abmelden, weil der Verein den sportlichen Erfolg der zuvor gering geschätzten Mannschaft zu seinem eigenen machen will, macht die elf Freunde ohne eigenen Verein“ nur noch sympathischer.
> Heiko Buschmann - Revier-Sport Nr. 14-2010
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FUSSBALL.DE
Einen Verein gründen? Kein Problem, kriegen Udo Lindenlaub und seine Freunde auf dem Sportamt Rheinbach zu hören. Nur spielen können sie leider nicht, denn es gebe keine freien Fußballplätze. Ein Wirkungstreffer, aber kein K.o. Ein paar Wochen später im Sommer 1992 treten Lindenlaub – als Kapitän und derjenige, der …
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Einen Verein gründen? Kein Problem, kriegen Udo Lindenlaub und seine Freunde auf dem Sportamt Rheinbach zu hören. Nur spielen können sie leider nicht, denn es gebe keine freien Fußballplätze. Ein Wirkungstreffer, aber kein K.o. Ein paar Wochen später im Sommer 1992 treten Lindenlaub – als Kapitän und derjenige, der die Truppe zusammenhält – und Kumpels als dritte Mannschaft des FC Rheinbach wirklich in der Kreisliga C an und Lindenlaubs Buch "Von Asche zu Asche zu Asche – Elf Freunde sind noch kein Verein" nimmt Fahrt auf.
Weit weg von der großen Fußballwelt tragen das Team anfangs große Hoffnungen, der Durchmarsch in die Bezirksliga ist das unbescheidene Ziel. Doch die Euphorie versandet schnell auf den Ascheplätzen in der Umgebung Bonns. Selbst gegen ganz unbedarfte Gegner – ja, da gibt es auch in der untersten Liga Unterschiede – wird verloren. Gegen die besseren Kontrahenten werden zweistellige Niederlagen nur durch ausgeklügelte Taktiken wie "den Ball möglichst oft und weit über den Zaun dreschen" verhindert. Aber aufgeben gibt’s nicht. Irgendwann kommen die ersten Siege. Und dann kommen immer mehr Siege.
Kein Training. Kein Trainer. Kein Aufwärmprogramm
So fiebert der Leser mit der Dritten des FC Rheinbach, die ob ihres Erfolges im eigenen Verein zunehmend argwöhnisch beobachtet wird. Den besonderen Charme der Studententruppe macht die Tatsache aus, dass sie sich immer treu bleibt. Bis in die letzte Konsequenz. Ein Trainer? Nicht nötig. Training? Ach nee, lasst mal gut sein. Aufwärmen? Kostet nur unnötig Kraft.
Elwain, Eisen-Reini und Pocke
Lindenlaubs großes Plus ist es, dass er seiner Mannschaft Gesichter und damit Gesicht gibt. Da ist Elwain, der gerne schon mal in der Halbzeit ein Pils nimmt und mit Inbrunst berühmte Persönlichkeiten imitiert. Oder Eisen-Reini, der außerhalb des Platzes stets etwas geschwollen daher redet, aber mit Anpfiff zum Kampfschwein wird. Oder Pocke, der über Jahre in seinem Spielerpass ein Foto hat, das ihn als Grundschüler zeigt. Und damit Kapitän Udo immer wieder in Erklärungsnöte gegenüber Schiedsrichtern bringt. Nicht zu vergessen Arno, ein Mann in den 60ern, der vor allem in der chaotischen Anfangszeit überlebenswichtig für das Team ist. Er kümmert sich um die Formalitäten, bringt Mineralwasser mit und verrät den Neulingen die kleinen Kreisliga-Kniffe, ohne die die Mannschaft die ersten Spiele kaum überstanden hätte.
Reise in eine Zeit ohne Internet
Das Buch ist urkomisch, etwa wenn die Trikots nicht da sind und die Mannschaft dann nach vielem Hin und Her zum Teil in Radlerhosen und Unterwäsche antritt. Auch die Geschichten von betrunkenen Torhütern, als Schienbeinschoner zweckentfremdeten Zeitungen und nicht gefundenen Sportplätzen dürfen nicht fehlen. Alles Dinge, die nicht nur in Rheinbach passieren, die hier jedoch einfach witzig erzählt werden. Es gibt aber auch ernste Seiten. Nicht nur einmal versuchen gegnerische Mannschaften im Vorfeld, den Spielverlauf zu beeinflussen. Ganz nebenbei schickt Lindenlaub den Leser auf Zeitreise. In eine Zeit, als das Telefon (Festnetz, versteht sich) das Hauptkommunikationsmittel war. Handys waren etwas für Angeber, Internet noch ganz frisch und nur von wenigen Experten benutzt. Ja, so war das Mitte der 90er Jahre.
Lachen, leiden, freuen
Um zu sehen, dass das Ganze höchst lesenswert ist, reicht eine einfache Feststellung: Je weiter man kommt, desto schwerer fällt es, das Buch wegzulegen. Man lacht, leidet und freut sich mit den Rheinbacher Kreisliga-Kickern.
> Sebastian Schlichting - www.fussball.de
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BONNER RUNDSCHAU
Es gibt Geschichten, die müssen einfach aufgeschrieben werden. Udo Lindenlaub hat es getan: Er hat die Geschichte seiner Fußballmannschaft aufgeschrieben, die er zusammen mit einer Handvoll Freunde „aus einer Bierlaune heraus“ gründete, wie er selbst sagt. Spannend, dramatisch, komisch, …
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Es gibt Geschichten, die müssen einfach aufgeschrieben werden. Udo Lindenlaub hat es getan: Er hat die Geschichte seiner Fußballmannschaft aufgeschrieben, die er zusammen mit einer Handvoll Freunde „aus einer Bierlaune heraus“ gründete, wie er selbst sagt. Spannend, dramatisch, komisch, kurzweilig – diese Eigenschaften erfüllt sein kürzlich erschienener Roman „Von Asche zu Asche“. Entstanden ist ein wunderschönes Zeitdokument über das Leben während der neunziger Jahre in Rheinbach, einer typischen rheinischen Kleinstadt, und den dort lebenden Menschen.
Es ist eigentlich eine klassische Heldengeschichte, die Lindenlaub erzählt: Ein kleines Häuflein Idealisten schließt sich zusammen, um der Fußball-Leidenschaft zu frönen und sich mit anderen Mannschaften zu messen. Und wie es sich für wahre Helden gehört, haben sie damit Erfolg. Und das, obwohl sie im Nachteil waren: „Wir waren die einzige Mannschaft, die nie trainiert hat“, erläutert Lindenlaub. Nur zu den Spielen
traten alle gemeinsam an. Dann trugen sie den Sieg davon – oder eine Niederlage, die es zu verkraften galt. Das kleine Häuflein zwangloser Spieler gab sich sich Aufstiegsfantasien in der Kreisliga hin, merkte aber
schon sehr bald, dass der Erfolg auch Schattenseiten mit sich bringt.
Passiert ist das alles wirklich, angefangen 1992, als sich die Freunde Udo, Elwain, Pocke, Janni, Sparki und Eisen-Reini entschieden, eine Mannschaft zu gründen. Da ahnten sie noch nicht, welchen Aufwand eine
solche Gründung mit sich bringt. Allein das Anheuern von genügend Mitspielern war eine Hürde – drei Jahre dauerte es, bis die Mannschaft ausgereift war. Sie wurden ein Teil des FC Rheinbach und konnten endlich
gegen Mannschaften anderer Vereine antreten. Dazu muss man wissen, dass der Rheinbacher FC eigentlich aus zwei Mannschaften besteht: Die erste ist sozusagen das Aushängeschild, die zweite ist für die
Spieler das Sprungbrett in die erste Mannschaft. Jetzt kam mit unseren Helden eine dritte Kraft dazu, sozusagen Freibeuter, die nur spielten und nie trainierten.
Lindenlaub erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive als Zeitzeuge und Teilnehmer. Berichte über die Geschehnisse werden aufgelockert mit aus dem Leben gegriffenen Dialogen. Die Figuren wirken so authentisch, weil sie eben wirklich existieren. Sie haben teilweise wirklich noch nicht gewusst, was ein Handy ist („Ein Funkgerät, oder watt?“) und waren unglaublich begeistert, weil sie einen echten Afrikaner aus dem örtlichen Asylbewerberheim im Sturm hatten.
Staubige Ascheplätze, zertrampelter gegnerischer Rasen, Papierkram über Spielberechtigungen für Asylbewerber und ähnliche Hürden bis hin zu folgenschweren Entscheidungen, die der Erfolg unweigerlich mit sich bringt – Lindenlaubs Roman ist ohne Zweifel ein lesenswertes Zeitdokument.
> Arno Blaskowski - Bonner Rundschau
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SOCCER-WARRIORS.DE
Es gibt die Bücher, die kann man aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit und ihrer Klasse nur langsam lesen. Es gibt jedoch auch Bücher, die einen so hohen Unterhaltungswert besitzen, dass ich sie am liebsten auf einen Rutsch lesen würde. Das Buch „Von Asche zu Asche: Elf Freunde sind noch kein Verein“ von Udo Lindenlaub ist so ein Werk. Absolut spannend und lustig zugleich erzählt der Autor …
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Es gibt die Bücher, die kann man aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit und ihrer Klasse nur langsam lesen. Es gibt jedoch auch Bücher, die einen so hohen Unterhaltungswert besitzen, dass ich sie am liebsten auf einen Rutsch lesen würde. Das Buch „Von Asche zu Asche: Elf Freunde sind noch kein Verein“ von Udo Lindenlaub ist so ein Werk. Absolut spannend und lustig zugleich erzählt der Autor dort von seinen Erfahrungen als Studentenkicker und wenn ihr das Buch selber lest, werdet ihr schnell merken, er hat richtig viel zu erzählen.
„Komm, wir gründen einen eigenen Verein.“ Mit diesen Worten nimmt alles seinen Anfang, in einer Zeit, in der Mobiltelefone, Pay-TV und Internet noch nicht zum Alltag gehörten, Tamagotchis dafür aber schon, und es auch noch einfach war, einen Verein einfach mal so zu gründen. Oder auch nicht, schnell wird den 11 Freunden nämlich klar, dass es beim heutigen Bürokratismus schlichtweg unmöglich ist, als offizieller Verein um Tore, Punkte und Meisterschaften zu kämpfen. Aber da man Ideen aus einer Bierlaune heraus immer umsetzen sollte, wird ein neuer Weg gesucht und gefunden und so wird man eben kurzerhand die neue 3. Mannschaft des FC Rheinbach.
Der Titel „Von Asche zu Asche“ beschreibt schon, dass das Buch die Geschichte von 11 Freunden von den Anfängen eines eigenen Fußballvereins bis zum bitteren Ende erzählt, mit allen Höhepunkte und dramatischen Pleiten. Es werden aber auch schonungslose Kneipengeschichten mit eingebaut sowie die ewige Verweigerungshaltung von Trainingseinheiten. In jedem Wort des Buches wird beschrieben um was es im Leben wirklich geht, nur um die Liebe zum runden Leder.
Leider muss der Autor auch einige eher unschöne Geschichten erzählen. Ich finde, das gehört jedoch zu einem leicht autobiographisch geschriebenen Buch dazu und macht es nur noch realistischer und sympathischer. Jeder von uns Kreisligakicker kennt doch Geschichten oder war sogar selber mit dabei, wenn Aufstiegsspiele gekauft werden oder ein gesperrter Spieler in der folgenden Woche unter einem anderen Namen einfach wieder auf dem Platz steht. So etwas ist Alltag in der Kreisliga und auch wenn es der Autor zuerst nicht glauben wollte, er war schnell mittendrin. Durch seine studentische Art bringt er jedoch den „Verhandlungsgegner“ beim Bestechungsversuch jedoch an den Rand des Nervenzusammenbruchs und am Ende sogar auch noch dazu, dass dieser das Bestechungsgeld bezahlt ohne eine Gegenleistung dafür erhalten zu wollen.
Durch seinen Schreibstil, den ich zwar nicht immer für Weltklasse aber für dieses Buch sehr passend halte, versteht es der Autor, den Leser schnell in die Geschichte mit einzubeziehen und ihn in der Handlung zu fesseln. Durch Wortwitz und feinen Humor ist man selbst nach Stunden des Lesens immer noch nicht müde und kann mit dem Lesen immer noch nicht aufhören. Am Ende des Buches wird man traurig, dass diese Geschichte nun zu Ende sein soll, dass der FC Rheinbach 3 nicht mehr existiert und sich einige Kleinstadt-Vereinsbosse wieder einmal als unfaire Zeitgenossen herausgestellt haben. Aber das ist nur das Ende, davor gibt es Geschichten über trinkende Torwärte, Mannschaftsorganisation, vergessene Trikots, Kneipenabende und langweilige Saisonabschlussfeiern.
Für mich ist das hier eines der besten Fussballbücher der letzten Jahre. Unkompliziert und lustig bringt uns Udo Lindenlaub das wichtigste Thema der Welt nahe. Obwohl…Nahe bringen muss er uns das nicht mehr, aber er macht es für uns noch schöner. 250 Seiten pure Leidenschaft! Kreisligafussball vom feinsten, emotional und spannend zugleich beschrieben. Ein Muss für alle Fussballfans und für alle die es werden wollen.
> Tobias Volke - www.soccer-warriors.de
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UNSERKREISBONN.PLUSBOARD.DE
Elwain, Pocke, Janni, Sparki, Eisen-Reini und Udo, so heißen die Protagonisten in diesem autobiographischen Roman von Udo Lindenlaub.
Schon nach wenigen Seiten mag man diese chaotische Truppe, die - angetrieben durch einen höllischen Muskelkater und Bier - auf die Idee kommen einen Fußballverein zu gründen. …
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Elwain, Pocke, Janni, Sparki, Eisen-Reini und Udo, so heißen die Protagonisten in diesem autobiographischen Roman von Udo Lindenlaub.
Schon nach wenigen Seiten mag man diese chaotische Truppe, die - angetrieben durch einen höllischen Muskelkater und Bier - auf die Idee kommen einen Fußballverein zu gründen.
Wie aus dieser verrückten Idee Wirklichkeit wird und in welche „Abseitsfallen“ Elwain und Co treten, wird in diesem 256 Seiten umfassenden Buch humorvoll und dem Zeitgeist der 90er erzählt. Da wird mal eben ein Hodensuspensorium zum Schienbeinschoner umfunktioniert und Leinenschuhe müssen die Fußballschuhe ersetzen. Da wird der Spielball aus „taktischen Gründen“ 45 Minuten lang in die angrenzenden Wälder geballert und Kofferräume ersetzen den Mannschaftskoffer.
Aber mehr noch als diese Geschichten rund um das Spielfeld, gefallen die Erlebnisse außerhalb der schönsten Nebensache der Welt. Wie sich die Freunde in eine Kneipe einschließen lassen, dabei den Dartautomaten bearbeiten, Weizenbier sowie fettige Baguettes vertilgen und über die Sinnhaftigkeit gewisser tragbarer Telefone philosophieren ist köstlich geschrieben und treibt dem Leser ein dauerhaftes Lächeln ist Gesicht.
Diese besagte Lächeln war dann auch meine „Grundstellung“ beim Lesen dieses Buches. Vielleicht weil ich im gleichen Alter wie die Hauptfiguren bin. Vielleicht weil ich das gleiche Hobby betreibe. Vielleicht weil ich ähnliche Geschichten rund um das schönste Spiel der Welt erlebt habe.
Ganz bestimmt aber lächelte ich, weil es dem Autor gelungen ist ein liebevolles Stück Zeitgeschichte zu erzählen. Bei allen erzählten Anekdoten und Begebenheiten geht er respektvoll mit seinen Figuren um. Man spürt wie wichtig ihm dieser Lebensabschnitt - und die damit verbundenen Menschen - war.
Von Asche zu Asche ist sehr lesenswertes Buch. Für die Leser meiner und älterer Generationen weil es Erinnerungen weckt und für die Jüngeren, weil es selbstironisch einen interessanten Blick in die 90er erlaubt, die ja nun wirklich noch nicht so weit zurückliegen.
> Frank Baran - www.unserkreisbonn.plusboard.de
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WIR IN BEUEL
Bücher über Fußball und Fußballer werden nicht nur zur Weihnachtszeit gerne verschenkt und gelesen. Aber es müssen nicht immer die Ratgeber von Netzer, Delling & Co. oder die (Auto-)Biographien von Oliver Kahn oder David Beckham sein. …
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Bonner Autor Udo Lindenlaub hat ein Fußball-Buch geschrieben
Bücher über Fußball und Fußballer werden nicht nur zur Weihnachtszeit gerne verschenkt und gelesen. Aber es müssen nicht immer die Ratgeber von Netzer, Delling & Co. oder die (Auto-)Biographien von Oliver Kahn oder David Beckham sein.
Der Bonner Autor Udo Lindenlaub hat ein Fußballbuch geschrieben, inspiriert durch etliche eigene Erlebnisse mit dem runden Leder, nachdem er als Student zusammen mit einigen Kumpels in einer Bierlaune beschlossen hatte, einen Fußball-Verein zu gründen. Die große Liebe zum Fußball wurde dabei hart geprüft, denn statt erträumter Siege und Pokale gab es vor allem viele Begegnungen mit den Aschenplätzen in der Bonn-Rheinbacher Umgebung und mit der deutschen Bürokratie.
Die Abenteuer der elf Freunde, die so gerne ein berühmter Fußball-Verein werden würden, hat Lindenlaub anschaulich und kurzweilig zu Papier gebracht, so dass die gut 250 Seiten für kleine wie große Fußball-Fans ein Lese-Vergnügen sind - zu schaffen in nicht viel mehr als die berühmten 90 Minuten, die ein Spiel dauert. (gk)
> gk - Wir in Beuel
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BOLZENONLINE.DE
Einen Fußballroman zu schreiben, ist kein leichtes Unterfangen. Es gibt nur eine geringe Zahl an erfolgreichen Vorgängern, ständig werden die Werke mit Nick Hornbys grandiosem „Fever Pitch“ verglichen und nicht zuletzt die bestenfalls mittelmäßige Qualität der meisten Schreiber sorgen …
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Einen Fußballroman zu schreiben, ist kein leichtes Unterfangen. Es gibt nur eine geringe Zahl an erfolgreichen Vorgängern, ständig werden die Werke mit Nick Hornbys grandiosem „Fever Pitch“ verglichen und nicht zuletzt die bestenfalls mittelmäßige Qualität der meisten Schreiber sorgen für wenig Beachtung vieler Werke.
Udo Lindenlaub, Autor des Buches „Von Asche zu Asche”, schien sich dieser Problematik bewusst zu sein, und so konzentriert seine Erzählung auf den Amateurfußball und die Geschichten seiner Protagonisten. Das Buch handelt von den Studententagen der autobiographisch motivierten Figur Udo und seinen Freunden, die sich im Bonner Umland der frühen Neunziger aus einer Bierlaune heraus entschließen, einen eigenen Verein zu gründen. Statt des erträumten Durchmarsches durch die Spielklassen merkt der Studentenhaufen aber schnell, dass in den Niederungen der deutschen Kreisklassen erst so manche Hürden zu nehmen sind.
Autor Lindenlaub erfindet das Genre mit „Von Asche zu Asche“ bestimmt nicht neu, und allzu viel Tiefgang bietet der Roman auf seinen knapp 250 Seiten nicht. Dafür stellt er eine unbeschwerte und durchaus authentische Ansammlung von Anekdoten aus den Niederungen des Vereinsfußballs dar, die jedem vermeintlich ambitionierten Kicker in ähnlicher Form bekannt vorkommen dürften. Seien es die routinemäßge Nutzung von falschen Spielerpässen, unorthodoxe Mittel zur Vermeidung zweistelliger Niederlagen oder Mannschaften, in denen sich zwei Spieler gegenseitig ins Krankenhaus prügeln – vor allem der lockere Schreibstil und der kurzweilige Humor wissen in Lindenlaubs Erinnerungen zu überzeugen.
Wer nach einem neuen „Fever Pitch“ sucht, und solche Menschen soll es ja immer noch geben, der wird mit „Von Asche zu Asche” kaum glücklich werden. Wer aber einen leichten und unterhaltsamen Roman über den Kreisligafußball sucht und vielleicht auch selbst in den Erinnerungen an die große Karriere auf den Dorfplätzen schwelgt, dürfte mit dem Roman nette Unterhaltung für die Feiertage finden.
> Paul Bolzen - bolzenonline.de
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BUECHSENWURF.DE
Sprechen Menschen über Fussball, werden unweigerlich Assoziationen von Flutlichtspielen, schillernden Stars, Blitzlichtgewittern aus Kameras und anschließenden Pressekonferenzen geknüpft. Dies entspricht zumindest der medialen Ansicht des Produktes Fussball, welches möglichst gewinnbringend und am besten zur "Primetime" an den Mann bzw. auf dessen heimischen Fernseher gebracht werden soll.
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Fussball wie er sein sollte:
Sprechen Menschen über Fussball, werden unweigerlich Assoziationen von Flutlichtspielen, schillernden Stars, Blitzlichtgewittern aus Kameras und anschließenden Pressekonferenzen geknüpft. Dies entspricht zumindest der medialen Ansicht des Produktes Fussball, welches möglichst gewinnbringend und am besten zur "Primetime" an den Mann bzw. auf dessen heimischen Fernseher gebracht werden soll. Doch eigentlich steht dabei lediglich eine Sportart im Vordergrund, bei dem sich zwei Gruppen bestehend aus je 10 Feldspielern und einem Torwart darin messen, das Runde innerhalb von zwei Halbzeiten a 45 Minuten möglichst oft ins Eckige zu befördern. Fernab von millionenschweren Ablöseforderungen, divenhaften Staralüren und überdachten Sitzplätzen existiert unser geliebter Ballsport noch in Reinform. In den Niederungen der Kreisliga, wo Tugenden wie "Vereinstreue" oder "Ehrgefühl" gelebt statt gebetsmühlenartig an leere Worthülsen gehangen werden, erlebt man wahre Emotionen anstelle von bedeutungslosen Küssen aufs Vereinslogo vor laufenden Kameras.
Getrieben von meiner Sehnsucht nach ungeschöntem aber gleichzeitig ehrlichem Wettkampf fiel mir das Buch "Von Asche zu Asche - Elf Freunde sind noch kein Verein" von Udo Lindenlaub in die Hände. Als krassen Gegenpol zur besorgniserregenden Fehlentwicklung des Volkssports Nummer eins, ließ ich mich in die Welt des Studenten Udos entführen, die den Facettenreichtum - angefangen bei den organisatorischen Problemen einer Vereinsgründung, über mit Anekdoten gesprickten Ereignissen auf und abseits des Fussballplatzes bis hin zu Aufstiegsträumereien der Protagnisten - unterhaltsam in Szene zu setzen weiss.
Textpassagen wie die folgende sorgen sowohl für ein gewisses Identifikationspotenzial als auch für einen Sympathiebonus dem Hauptdarsteller gegenüber: "… 'Wir sind Anfang 20, treiben ein bisschen Sport und bewegen uns am nächsten Tag wie alte Männer. Das kann es ja wohl nicht sein.' 'Hauptsache, wir können das Weizenglas noch senkrecht in der Hand halten.'" Obwohl ich wahrlich keine Leseratte bin, hat es dieses Buch aufgrund des schonungslosen Erzählstiles verdient, an dieser Stelle gesondert erwähnt zu werden. Jeder, der einmal in Amateuerkreisen gegen den Ball getreten hat, wird ohne Weiteres in der Lage sein, sich in Udos Erzählungen wiederzufinden.
Das Buch hält dem Leser derart schonungslos vor Augen, wie bitter die Diskrepanz zwischen dem Fussball, den wir vergöttern, und dem in der medialen Wirklichkeit ist, sodass eine Bundesligaübertragung im Anschluss nahezu befremdend wirkt. Kein Verfälschen, kein Rahmenprogramm, kein Wettskandal - einfach nur Fussball, wie er sein sollte.
Memorandum! (lat.: Das Erwähnenswerte!)
> Daniel Louis - buechsenwurf.de
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